Hafen Antwerpen: Wichtiger Einstiegspunkt in einen starken europäischen Binnenmarkt

Hafen Antwerpen: Wichtiger Einstiegspunkt in einen starken europäischen Binnenmarkt

Hafen-CEO Jacques Vandermeiren trifft sich mit dem EU-Kommissar für Binnenmarkt und Industrie, Thierry Breton, im Hafen von Antwerpen

25 juni 2021 - Heute traf sich der CEO des Hafens von Antwerpen, Jacques Vandermeiren, mit dem EU-Kommissar für Binnenmarkt und Industrie, Thierry Breton, im Hafen von Antwerpen, um die Rolle des Hafens als strategisches Transport-, Energie- und Industriezentrum in Europa zu diskutieren.

Nach einer Führung durch den Hafen setzten sich Kommissar Thierry Breton und Hafen-CEO Jacques Vandermeiren zusammen, um eine Vielzahl wichtiger Themen zu diskutieren. Diese reichten von Nachhaltigkeit und Digitalisierung bis hin zu Themen wie dem Wert von Logistikketten, den Auswirkungen des Brexit auf Verlader von Gütern von und nach Großbritannien. Auch die Fusion des Hafens von Antwerpen mit dem Hafen von Zeebrügge, die voraussichtlich bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein wird, war Gegenstand der Gespräche.

Die europäischen Häfen haben sich vor allem in den letzten eineinhalb Jahren als widerstandsfähig und unverzichtbar für einen starken und international gut vernetzten europäischen Binnenmarkt erwiesen. Der Hafen von Antwerpen hat den Ehrgeiz, eine Vorreiterrolle beim Übergang zu einer klimaneutralen Gesellschaft und Wirtschaft bis 2050 zu spielen, wie es der europäische Green Deal vorsieht.

Annick De Ridder, Hafenschöffin: „Unser Hafen ist ein wichtiger und unverzichtbarer Zugangspunkt zum europäischen Binnenmarkt, da er die entscheidende Verbindung sowohl zu Unternehmen als auch zu EU-Verbrauchern/-Bürgern darstellt. Dank der Agilität, des Engagements, des Know-hows und der Widerstandsfähigkeit unserer Tausenden von Mitarbeitern konnten wir während der COVID-19-Krise einen kontinuierlichen 100-prozentigen Betriebsstatus erreichen. Als Heimathafen bleiben wir stets entschlossen in unserer Mission, die Hebelwirkung in Richtung einer wirklich nachhaltigen Zukunft zu erleichtern und zu erhöhen.“
Jacques Vandermeiren, CEO des Hafens von Antwerpen: „Als größter europäischer integrierter Petrochemie-Cluster sind wir für einen erheblichen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich und spielen damit eine entscheidende Rolle in der Klimafrage. Wir müssen daher sicherstellen, dass wir zum Treiber und Vorreiter der Energiewende werden. Wir müssen den Blick nach vorne richten und uns durch Innovationen vorbereiten. Digitalisierung, Daten und Datenaustausch sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren. Sie wird die Lieferketten effizienter, nachhaltiger, sicherer und zuverlässiger machen. Deshalb bauen wir ein robustes digitales Netzwerk im Hafen auf.“
Thierry Breton, Kommissar für Binnenmarkt und Industrie: „Der Hafen von Antwerpen veranschaulicht, was Europa industriell attraktiv macht: talentierte Menschen, modernste Infrastruktur und Erfindergeist. Bei unseren Bemühungen um den Aufschwung mobilisieren wir alle Instrumente der EU-Politik, um Europas industrielle Drehscheiben beim grünen und digitalen Wandel zu unterstützen und unsere technologische Führungsrolle, unser Beschäftigungspotenzial und unsere wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu stärken.“  

Im Anschluss an die Gespräche fand ein Pressetermin bei Qpinch statt. Qpinch ist ein technologisches Scale-up mit Sitz im Hafen von Antwerpen, das sich voll und ganz der Energieeffizienz im Industriesektor verschrieben hat. Es hat eine Technologie entwickelt, mit der die in zahlreichen industriellen Prozessen freigesetzte Restwärme aufgefangen und in wertvolle, wiederverwendbare Prozesswärme umgewandelt werden kann. Auf diese Weise lassen sich erhebliche CO2-Reduzierungen erzielen. Der Hafen von Antwerpen unterstützt Qpinch mit einer Million Euro.

Kommissar Breton begrüßte die direkten Einblicke in ein Projekt, das zu einer kreislauforientierten und energieeffizienten Wirtschaft beiträgt. Durch die Mobilisierung mehrerer lokaler Akteure, von der Universität Gent bis zum Hafen von Antwerpen, zeigt es die Vorteile, entlang industrieller Ökosysteme zusammenzuarbeiten.

Über Port of Antwerp

Als zweitgrößter Hafen Europas ist der Hafen von Antwerpen eine wichtige Lebensader für die belgische Wirtschaft: mehr als 300 Liniendienste zu mehr als 800 Destinationen sorgen für globale Konnektivität. Im Hafen von Antwerpen werden jährlich etwa 231 Millionen Tonnen internationale Seefracht umgeschlagen, und hier befindet sich der größte integrierte Chemie-Cluster Europas. Der Hafen von Antwerpen bietet direkt und indirekt insgesamt rund 143.000 Arbeitsplätze und einen Mehrwert von mehr als 20 Milliarden Euro.

Getreu seiner Mission 'Heimathafen als Hebel für eine nachhaltige Zukunft' will der Antwerpener Hafen flexibel auf einen sich rasch entwickelnden maritimen Markt reagieren, damit der Hafen auch weiterhin eine führende Rolle als Welthafen spielen kann. Die Betonung liegt auf Zusammenarbeit, großer Anpassungsfähigkeit, einem starken Fokus auf Innovation und Digitalisierung und auf nachhaltigem Mehrwert sowie auf der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft.

Der Hafen Antwerpen ist eine Aktiengesellschaft mit der Stadt Antwerpen als alleinigem Aktionär. Sie beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiter. Die Hafenstadträtin Annick De Ridder ist Vorsitzende des Verwaltungsrats und Jacques Vandermeiren ist CEO und Vorsitzender des Exekutivausschusses, der für das Tagesgeschäft verantwortlich ist. www.portofantwerp.com

Die Telefonnummer +32 492 15 41 39 ist nur für Presseanfragen vorgesehen. Für andere Fragen können Sie sich per E-Mail an communicatie@portofantwerp.com wenden.


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